Deine Cloud füllt sich mit Fotos, die du nie behalten wolltest
Der Parkschein, die Rechnung, das Whiteboard aus einem Meeting. Alles landet im selben Kameraordner, und Google Fotos sichert nur ganze Ordner. Snapgate setzt einen Türsteher dazwischen: Er fragt bei jedem Foto, sobald du es aufnimmst.
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Getestet von Android Police„I stopped Google Photos from backing up everything with this app“ · Artikel lesen
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So sieht es aus




Das Problem ist nicht die Kamera, sondern dass Google Fotos nach Ordnern entscheidet
Google Fotos lässt dich auswählen, welche Ordner gesichert werden, und einzelne Fotos von Hand hochladen. Aber alles, was du mit der Kamera aufnimmst, landet im selben Ordner: Die Rechnung reist mit den Urlaubsfotos mit, und hinterher von Hand auswählen macht niemand. Deshalb füllt sich dein Speicher mit Dingen, die du fotografiert hast, um sie zehn Minuten anzuschauen.
Es gibt zwei Wege, das zu stoppen: die Kamerarolle regelmäßig durchgehen und von Hand löschen — was niemand macht — oder im Moment entscheiden. Snapgate ist der zweite.
Vier Schritte, und nur einer ist deiner
Alles passiert in den Sekunden nach dem Auslösen, solange du noch weißt, warum du das Foto gemacht hast.
Du machst das Foto
Mit deiner gewohnten Kamera. Snapgate ersetzt nichts und steht nirgends im Weg.
Eine Benachrichtigung kommt
Keine halbe Sekunde nachdem das System das Bild erfasst hat — mit Vorschau, damit du siehst, worüber du entscheidest.
Du tippst Hochladen oder Verwerfen
Direkt in der Benachrichtigung. Ohne die App zu öffnen oder sonst etwas zu bestätigen.
Verworfenes bleibt auf dem Handy
Es wird weder gelöscht noch hochgeladen: es belegt einfach nie Platz in deinem Google-Konto.
Und wenn du nicht jedes Mal entscheiden willst
Weil es Phasen gibt, in denen Nachfragen mehr stört als hilft.
Zeitmodi
„Acht Stunden lang nichts hochladen.“ „Vier Tage alles hochladen, ich bin unterwegs.“ Sie laufen immer von selbst ab.
Kontextregeln
Entscheide nach Uhrzeit, Wochentag oder Ordner. Fotos aus der Arbeitszeit müssen nicht in deinem privaten Konto landen.
Sammlungen
Schicke Freigegebenes direkt in ein bestimmtes Album deiner Mediathek.
Entscheidungsfenster
Ein Foto wird nur in seinen ersten Minuten angeboten. Ohne Antwort bleibt es auf dem Handy und fragt nicht wieder.
Verschwindender Verbrauch
Gemessen 0,02 Sekunden CPU pro Minute im Hintergrund. Bei ausgeschaltetem Bildschirm tut sie gar nichts.
Sechs Sprachen
Spanisch, Englisch, Portugiesisch, Französisch, Deutsch und Italienisch — samt der Pluralformen, die fast niemand richtig übersetzt.
Was Snapgate nicht kann
Snapgate hat keine Server. Es gibt keinen Ort, an den deine Fotos geschickt werden könnten.
Wenn du dein Google-Konto verbindest, fordert die App eine ganz bestimmte Berechtigung an, die ihr nur erlaubt, Fotos hinzuzufügen. Sie kann sie nicht lesen, nicht ändern und nichts löschen, was du schon hast. Diese Grenze ist kein Versprechen von uns: Google erzwingt sie, und du kannst sie auf dem Zustimmungsbildschirm nachlesen, bevor du zustimmst.
Der Standort wird, falls du Ortsregeln aktivierst, im Moment der Aufnahme gelesen und niemals gespeichert oder übertragen. Keine Analyse, kein Tracking, keine Werbung.
Das einzige Ziel eines Fotos ist deine eigene Mediathek — und nur, wenn du es verlangst.
Berechtigte Fragen
Kann Google Fotos nicht schon auswählen, was gesichert wird?
Teilweise. Du kannst die Sicherung pro Ordner ein- oder ausschalten und einzelne Fotos von Hand hochladen. Was es nicht tut: bei jedem neuen Foto fragen. Alles aus der Kamera geht gemeinsam, und später auswählen heißt, daran denken zu müssen. Snapgate fragt im Moment, solange du noch weißt, warum du es gemacht hast.
Muss ich die Sicherung von Google Fotos ausschalten?
Ja, und das ist der eine Schritt, den kein Design vermeiden kann. Solange sie an ist, lädt Google Fotos deine ganze Kamerarolle hoch, egal was Snapgate tut. Es ist ein einziger Schalter, und die Einrichtung führt dich hin.
Was, wenn ich nicht auf die Benachrichtigung reagiere?
Nichts Schlimmes. Das Foto bleibt auf dem Handy, wird nicht hochgeladen, und nach ein paar Minuten fragt sie nicht mehr. Einstellbar, standardmäßig fünf Minuten.
Löscht sie meine Fotos?
Nie. Verwerfen heißt „nicht hochladen“; das Foto bleibt genau wie vorher in deiner Kamerarolle.
Warum braucht sie eine dauerhafte Benachrichtigung?
Weil Android nur laufenden Apps von einem neuen Foto erzählt. Das ist der Preis dafür, es sofort zu erfahren statt alle fünfzehn Minuten. Du kannst sie in den Systemeinstellungen ausblenden.
Ist das ein Abo?
Nein. Vierzehn Tage testen, dann einmalig freischalten.